Die ZfS veröffentlicht Beiträge in deutscher und englischer Sprache. Bei der ZfS eingereichte Manuskripte werden nach Aufnahme in das Reviewverfahren an zwei Fachgutachter übersendet. Autoren haben Gelegenheit, den Wunsch nach der Auswahl oder der Vermeidung eines bestimmten Gutachters zu äußern. Mitarbeiter und befreundete Personen sollen nicht genannt werden. Die Entscheidung über die Manuskripte erfolgt auf der Basis von Fachgutachten und Herausgebervoten in einer mündlichen Diskussion des Beitrags durch die Herausgeber. Die Autorinnen und Autoren erhalten anschließend eine ausführliche Information über Ablehnungsgründe bzw. Überarbeitungshinweise. Nach der Einreichung Ihres Manuskriptes werden die Autorinnen und Autoren über den ungefähren Entscheidungszeitpunkt informiert. Sie können durchschnittlich mit einer Publikationsentscheidung nach drei bis vier Monaten rechnen. Die Annahmequote liegt bei ca. 25%.
Die Herausgeber treffen folgende Entscheidungen:
- ein Beitrag wird angenommen und kurzfristig unverändert publiziert.
- ein Beitrag wird vorbehaltlich einiger Revisionen angenommen und publiziert.
- ein Beitrag wird in seiner derzeitigen Fassung abgelehnt, soll aber möglichst zur Publikation gebracht werden. Autoren werden zu gründlicher Revision und Neueinreichung aufgefordert.
- ein Beitrag wird abgelehnt.
In jedem dieser Fälle erhalten Autoren unmittelbar nach der Entscheidung der Herausgeber ein Schreiben, das sie ausführlich über die Entscheidungsgründe informiert.
Im Publikationsfall bietet der zweimonatige Erscheinungsrhythmus Autorinnen und Autoren eine absehbaren Zeitraum zwischen der Einreichung und Veröffentlichung von Manuskripten.
Manuskripte werden von der Redaktion der Zeitschrift entgegengenommen:
ANSCHRIFT
Redaktion der Zeitschrift für Soziologie
Universität Bielefeld
Fakultät für Soziologie
Postfach 100131
D-33501 Bielefeld
zfs@uni-bielefeld.de
Formale Bedingungen der Einreichung
Keine Doppeleinreichung:
Manuskripte, die bereits veröffentlicht sind oder gleichzeitig anderen Publikationsorganen angeboten wurden, werden nicht begutachtet. Eine spätere Veröffentlichung eines ZfS-Beitrags an anderer Stelle ist dagegen bei Nennung des Ersterscheinungsortes ZfS möglich.
Umfang des Manuskripts:
Manuskripte dürfen einen Umfang von maximal 80.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen) nicht überschreiten. Die Anzahl der Zeichen ist auf dem Deckblatt des Manuskripts anzugeben.
Zahl der Exemplare:
Manuskripte sind der Redaktion in einer anonymisierten Fassung als Ausdruck (5 Kopien) und in elektronischer Fassung (Dateiformat: MS-Word) zuzuschicken. Zusätzlich sind sämtliche Autoren des Beitrages auf einem Deckblatt (bei der elektronischen Fassung in separater Datei) aufzuführen. Änderungen der Autorenschaft im Rahmen der Überarbeitung und Wiedereinreichung von Artikeln sind der Redaktion anzuzeigen.
Anonymisierung:
Zur Wahrung der Anonymität darf sich der Autor im Manuskript nicht selbst identifizieren. Auch entsprechende Verweise auf Projekt- und Arbeitszusammenhänge sind unbedingt zu vermeiden.
Zusammenfassung: Das Manuskript muss eine Zusammenfassung des Beitrags in englischer oder in deutscher Sprache (max. 120 Wörter) enthalten. Bei englischer Sprache bitte durchgängig amerikanische Schreibweise und Zeichensetzung verwenden.
Sicherung der Lesbarkeit:
Manuskripte sind vor der Einreichung auf Einschränkungen ihrer Lesbarkeit - Grammatik, Orthographie, Textformatierung, durchgängige Seitenzahlen usw. - zu prüfen. Der Text soll 1,5-zeilig und in Schriftgröße 12 verfasst sein.
Artikel, die standardisierte Daten verwenden, sollen einen tabellarischen Anhang enthalten. Dort sollen die Formulierungen von Items und (Um-) Codierungen von Merkmalsausprägungen wiedergegeben sowie gegebenenfalls die Quelle der verwendeten Items bzw. Daten benannt werden. Bei metrischen Variablen sollen Mittelwerte und Standardfehler, bei kategorialen Variablen die Anteilswerte der verwendeten Ausprägungen angegeben werden. Tabellen mit Ergebnissen multivariater Modelle sollen neben den geschätzten Regressionskoeffizienten auch deren Standardfehler angeben.
Artikel, die auf „qualitativen“ (unstandardisierten) Daten beruhen, müssen Angaben zur Zahl der Fälle, zum Erhebungszeitraum und zu den Verfahren der Datenerhebung und Datenauswertung enthalten. Diese Angaben sollen im eigentlichen Text enthalten sein; bei komplexen Datenkorpora kann eine tabellarische Darstellung hilfreich sein, die sich gegebenenfalls im Anhang befinden kann.
Textgestaltung von ZfS-Aufsätzen
Fußnoten nur für inhaltliche Kommentare, nicht für bibliographische Angaben benutzen.
Tabellen und Abbildungen sollten im Manuskript dort erscheinen, wo der Text auf diese verweist. Artikel, die standardisierte Daten verwenden, müssen einen tabellarischen Anhang enthalten (s.o.).
Literaturhinweise im Text durch Nennung des Autorennamens, des Erscheinungsjahres und ggf. der Seitenzahl. Seitenangabe hinter dem Erscheinungsjahr nach einem Doppelpunkt ohne "S." oder "p.", z.B.: Schelsky (1959: 13). Sonderfälle:
Bei mehrfacher Zitierung der gleichen Quelle Literaturhinweis in der genannten Form wiederholen und keine Abkürzungen wie "a.a.O.", op.cit.", "ebda." benutzen.
Bei zwei Autoren beide Namen angeben und durch ein "&"-Zeichen verbinden (z.B. Berger & Luckmann 1966), bei drei und mehr Autoren den ersten nennen und mit "et al." ergänzen, z.B. Jahoda et al. 1975.
Wenn zwei Autoren den gleichen Namen haben, Initialen der Vornamen zur Unterscheidung benutzen.
Bei institutionellem Autor den Namen der Institution so weit ausschreiben, dass eine Identifizierung möglich ist ["... Bundesminister für Forschung und Technologie 1975: 78)..."].
Bei mehr als einem Titel pro Autor und Erscheinungsjahr die Buchstaben a, b, c usw. der Jahreszahl hinzufügen, z.B.: Luhmann (1975a: 12, 1975b: 236).
Mehrere aufeinanderfolgende Literaturhinweise mit Semikolon trennen und in eine gemeinsame Klammer einschließen: (Holzkamp 1983; Negt & Kluge 1972; Fricke 1975).
Literaturliste am Schluss des Manuskriptes: Alle zitierten Titel alphabetisch nach Autorennamen und Erscheinungsjahren geordnet in einem gesonderten Anhang unter der Überschrift "Literatur" ausführen. Hier nicht "et al." benutzen, sondern bei mehreren Autoren alle Namen nennen. Den Verlagsnamen in abgekürzter, aber noch verständlicher Form nennen. Sonst bitte keine Unterstreichungen, keine Abkürzungen! Eine formale Anpassung der Literaturliste an die ZfS-Standards muss erst nach Annahme eines Manuskriptes durch die Herausgeber erfolgen, doch bei der Einreichung sollten bereits alle bibliographischen Angaben inhaltlich vollständig aufgeführt werden.
Bücher:
Luhmann, N., 1984: Soziale Systeme. Grundriß einer allgemeinen Theorie. Frankfurt am Main: Suhrkamp.
Zeitschriftenbeiträge:
Sztompka, P.H., 1993: Civilizational Incompetence: The Trap of Post-Communist Societies. Zeitschrift für Soziologie 22: 88-95
Friedrichs, J., M. Stolle & G. Engelbrecht, 1993: Rational Choice-Theorie: Probleme der Operationalisierung. Zeitschrift für Soziologie 22: 2-15.
Beiträge aus Sammelbänden:
Mulkay, M.J., 1977: The Sociology of Science in Britain. S. 224-257 in: R.K. Merton & J. Gaston (Hrsg.), The Sociology of Science in Europe. Carbondale: Southern Illinois University Press.