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ZfS, Jg. 45, Heft 1 (2016)

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Bin ich meines Glückes Schmied?

Heiner Meulemann

Zusammenfassung: Gemäß der These der Selbstwertdien­lichkeit internaler Attributionen wird untersucht, ob der persönliche Berufserfolg und die soziale Mobilität mit dem Anstieg des Berufserfolgs stärker der Person und weniger den externen Umständen zugeschrieben werden. Datenbasis ist eine Wiederbefragung von im 16. Lebens­jahr erstmals befragten Gymnasiasten im 30., 43. und 56. Lebensjahr. Der Berufserfolg wird als Prestigegewinn, Ein­kommenssteigerung und Einschätzung des aktuellen be­ruflichen Erfolgs im Vergleich zum Berufsbeginn erhoben. Die Hypothesen werden mit Strukturgleichungsmodellen getestet, die unbeobachtete Heterogenität durch einen Faktor für jede Person kontrollieren. Zu keinem Zeitpunkt trifft zu, dass der Berufserfolg zugleich seine internale At­tribution steigert und seine externale Attribution senkt; dasselbe gilt für die Attribution der Mobilität. Aber die At­tributionen sind stabil und beeinflussen einander negativ; und beides wird im Lebenslauf stärker.

Schlagworte: Lebenslauf; Längsschnittanalyse; Berufs­prestige; Einkommen