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ZfS, Jg. 44, Heft 6 (2015)

Qualitative Comparative Analysis (QCA) in der Soziologie - Perspektiven, Potentiale und Anwendungsbereiche

Jonas Buche, Markus B. Siewert

Zusammenfassung:

Qualitative Comparative Analysis (QCA) wurde von dem Soziologen Charles C. Ragin als Verbindung von fallorientierten, konfigurativen Ansätzen und mengentheoretischem Denken präsentiert. Mittlerweile hat sich QCA – von Ragin und anderen weiterentwickelt – als mengentheoretischer Ansatz zur Untersuchung sozialer Phänomene im sozialwissenschaftlichen Methodenkanon etabliert. Der vorliegende Beitrag zielt darauf ab, Forschungsperspektiven und -potentiale von QCA als (relativ) junge Methode für soziologische Fragestellungen aufzuzeigen. Auf der Grundlage einer Rundschau von 77 publizierten, soziologischen Zeitschriftenartikeln wird einerseits ein breiter Überblick über Anwendungsbereiche, aktuelle Trends und Entwicklungen von QCA in der Soziologie gegeben. Andererseits werden am Beispiel der publizierten Studien die einzelnen Analyseschritte einer QCA besprochen und dabei gängige Fallstricke aufgezeigt, wobei sowohl practiced practices und auch best practices in ihrer Anwendung herausgearbeitet werden.

Schlagworte: Qualitative Comparative Analysis (QCA), fuzzy-set analysis, mengentheoretisches Denken, Evaluation von QCA-Anwendungen, Standards „guter“ Praxis