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ZfS, Jg. 44, Heft 2 (2015)

Warum denn eigentlich nicht? Zur Axiomatisierung soziologischer Handlungstheorie

Andreas Tutic

Zusammenfassung: In diesem Beitrag wird aufgezeigt, dass mit den axiomatischen Theorien begrenzter Rationalität (Rubinstein 1998) dasselbe Ziel wie mit der neueren soziologischen Handlungstheorie verfolgt wird: Die Entwicklung einer deskriptiv gehaltvollen Entscheidungstheorie. Ferner wird argumentiert, dass die neuere soziologische Handlungstheorie einer axiomatischen Fundierung bedarf. Die mögliche Gestalt derartiger Charakterisierungen wird am Beispiel des wohl einflussreichsten Vertreters der neueren soziologischen Handlungstheorie in Deutschland demonstriert, dem Modell der Frame-Selektion von Esser (2001) und Kroneberg (2005).

Schlagworte: Entscheidungstheorie; Axiomatische Theorie; Begrenzte Rationalität; Prozedurales Handeln; Skripte