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ZfS, Jg. 18, Heft 4 (1989)

Einige Probleme lebensweltlicher Ethnographie - Zur Methodologie und Methodik einer interpretativen Sozialforschung

Anne Honer

Zusammenfassung: 'Lebensweltliche Ethnographie' bezeichnet den Versuch, durch eine Verbindung ethnographischer und phänomenologischer Methoden, praktisch also insbesondere im Rekurs auf beobachtende Teilnahme und mehrphasige Intensivinterviews. Wirklichkeiten von Menschen (in modernen Gesellschaften) kontrolliert zu rekonstruieren. D. h. theoretisch geht es darum, die Welt, wie sie unter 'typischen' Perspektiven erscheint, zu verstehen. Und als methodologische Konsequenz folgt daraus, daß der Forscher idealerweise praktische Mitgliedschaften an sozialen Veranstaltungen erwirbt und sein Feld methodenplural exploriert, denn es gilt 'die Fremde in der Nähe' wiederzuentdecken.

Schlagworte: Interview, teilnehmende Beobachtung, empirische Forschung, Sozialforschung, Ethnographie, Feldforschung, Mitgliedschaft, Methodenforschung