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ZfS, Jg. 16, Heft 3 (1987)

Das erhöhte Risiko der Ehescheidung - Zur intergenerationalen Scheidungs-Tradierung

Hans-Peter Heckerens

Zusammenfassung: Es wird darauf hingewiesen, daß Scheidung ein sich partiell selbstverstärkender Prozeß ist, da Kinder aus Scheidungsfamilien selbst wiederum ein erhöhtes Scheidungs-Risiko aufweisen. Die US-amerikanischen Untersuchungen, die diese intergenerationale Tradierung der Eheinstabilität belegen, werden dargestellt. Diskutiert werden die verschiedenen dafür vorgelegten Erklärungs-Ansätze. Es wird gezeigt, daß psychologische bzw. familiendynamische Erklärungs-Versuche unzureichend sind. Ein ökonomischer Ansatz hingegen scheint fruchtbarer zu sein. Die Bedeutung des Gesamtergebnisses wird diskutiert.

Schlagworte: ökonomische Faktoren, Wiederverheiratung, Familienforschung, sozialer Abstieg, Bundesrepublik Deutschland, USA, Ehescheidung, Nordamerika, Risiko, sozialpsychologische Faktoren