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ZfS, Jg. 15, Heft 1 (1986)

Der neue Mittelbau - Ergebnisse einer empirischen Untersuchung des Projektpersonals

Burckhard Kaddatz

Zusammenfassung: Mit der fortschreitenden Durchrationalisierung der Hochschulen entstehen Folgewirkungen für die Organisation und Rationalität des wissenschaftlichen Arbeitsprozesses. Die zunehmende Bedeutung der Drittmittelforschung schafft veränderte Strukturen des Personaleinsatzes; sie erzeugt in Form des Projektpersonals eine neue Personalkategorie, die als eigenständiges Forschungspersonal außerhalb der - auf Einheit von Forschung und Lehre bezogenen - Planstellen entsteht; die bisher wenig beachteten Arbeits- und Karrierechancen dieser Gruppe werden analysiert, wobei sich zeigt, daß wissenschaftspolitische Nivellierungsprozesse von den unterschiedlichen Verhältnissen in den verschiedenen Disziplinen gebrochen werden und fragwürdige Effekte hervorrufen. - Der handlungstheoretisch orientierten Studie liegt eine empirische Erhebung zugrunde, die in Form einer teilstandardisierten Fragebogenerhebung in den Disziplinen Medizin, Chemie und Rechtswissenschaft an drei westdeutschen Hochschulen durchgeführt wurde.

Schlagworte: Arbeitsbedingungen, wissenschaftliche Arbeit, Personaleinsatz, befristetes Arbeitsverhältnis, Arbeitsprozess, Bundesrepublik Deutschland, Hochschule, Randbelegschaft, Karriere