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ZfS, Jg. 13, Heft 3 (1984)

Zur Entwicklung der Soziologie an den Hochschulen der Bundesrepublik Deutschland von 1960-1981

Ludger Viehoff

Zusammenfassung: Der Hochschulausbau in den Jahren von 1960 bis 1981 hat für die Soziologie zu einem Anstieg der personellen Kapazitäten geführt, der weit über dem Durchschnitt der Universitäten und Gesamthochschulen insgesamt sowie einiger ausgewählter Fächer - Politologie, Psychologie, Wirtschaftswissenschaften - liegt. Gleiches gilt, mit Ausnahme der Politologie, auch für die Entwicklung der Studienanfänger- und Studentenzahlen. Im genannten Zeitraum hat sich das zahlenmäßige Verhältnis von wissenschaftlichem Personal zu Studienanfängern erheblich verbessert. Hingegen sind die durchschnittliche Verweildauer und das Alter der Absolventen gestiegen. Der Anteil der erfolgreichen Absolventen an den Studienanfängern zu Beginn des Studiums liegt bei etwa 40 Prozent. Auf der Grundlage der Prüfungsstatistik wird ein Bestand von etwa 12.000 Absolventen mit Diplom- und Magisterabschluß (ohne Lehramt) geschätzt. Für den Bestand von Erwerbspersonen mit Abschluß in Soziologie werden zwei Varianten vorgestellt. Danach liegt im Jahre 1981 die Zahl der Erwerbspersonen mit Abschluß in Soziologie (ohne Lehramt) zwischen 9.000 und 10.800.

Schlagworte: Wirtschaftswissenschaft, Entwicklung, Psychologie, Student, Bundesrepublik Deutschland, Quantität, Soziologie, Hochschule, Personal, Sozialwissenschaft, Politikwissenschaft, Wissenschaft