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ZfS, Jg. 7, Heft 3 (1978)

Offene und geschlossene Gesellschaften - Überprüfung einer Hypothese im interkulturellen Vergleich: Melanesien und Polynesien

Hans Dieter Seibel

Zusammenfassung: Anhand ethnosoziologischer und archäologischer Daten über Melanesien und Polynesien wird die Hypothese überprüft, daß Gesellschaften in relativ problematischen Umweltsituationen mehr durch offene Rollenzuweisung (d.h. Rollengestaltbarkeit und Wettbewerbsselektion nach Kriterien der persönlichen Befähigung), Gesellschaften in relativ unproblematischen Umweltsituationen mehr durch geschlossene Rollenzuweisung (d.h. vorgegebene Rollendefinition und vorbestimmte Selektion nach Geburt, Schichtzugehörigkeit und dergl.) und häufig auch durch rigide Schichtungsstrukturen gekennzeichnet sind

Schlagworte: Umverteilung; Asien; Südostasien; Entwicklungsland; Pazifischer Raum; Produktion; Kreativität; soziale Schichtung; Stammesgesellschaft; Prestige; Ozeanien; Rolleneinnahme; Rollenzuschreibung; Wettbewerb; Umweltfaktoren