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ZfS, Jg. 5, Heft 1 (1976)

Zur Theore der Raumgrundlagen internationaler Modernisierung in entwickelten Gesellschaften: Das Beispiel Westdeutschland 1965-1969

Richard D. Partch

Zusammenfassung: Die Wiederkehr politischer Konflikte in westlichen Demokratien hat das wachsende Interesse hervorgerufen, die räumlichen Bedingungen (spatial patternings) der sozialökonomischen Entwicklung und ihren Einfluß auf das Wahlsystem in Massengesellschaften näher zu untersuchen. Die vorliegende Studie unternimmt es, einen Theorieansatz zur Diskussion zu stellen, der in der Lage ist, die räumliche Komplexität der Beziehungsverhältnisse, die die entwickelten Gesellschaften heute aufweisen, auf nationaler Ebene angemessen zu erfassen, wobei sie zugleich versucht, am Beispiel Westdeutschland Daten zur empirischen Überprüfung vorzulegen. Ist der theoretische Ansatz primär darum bemüht, die Implikationen räumlicher Art, die die Beziehungsverhältnisse in Gesellschaften prägen, für die entwickelten Nationen generell anzugeben, bezieht sich der empirische Teil der Studie auf aggregierte sozialökonomische Daten sowie Daten von Wahlergebnissen, die auf Wahlkreisebene für Westdeutschland ermittelt wurden.

Schlagworte: Modernisierung; Politischer Konflikt; Sozioökonomische Entwicklung; Demokratie; Wahlsystem; Raum; Bundesrepublik Deutschland