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ZfS, Jg. 3, Heft 1 (1974)

Akademische Selbstverwaltung und Kollegialität

Arthur Frischkopf

Zusammenfassung: Es wird hier an konkreten Fällen aufgezeigt, wie sich akademische Selbstverwaltung vollzieht. Das geschieht anhand der Analyse zweier Probleme, nämlich der Gestaltung der Studienprogramme, sowie der Planung und der Zuteilung der Geldmittel. Dafür wird das typologische Verfahren benützt. Anschließend werden die im ersten Teil erörterten Verwaltungspraktiken auf ihre Bedeutung hin untersucht. Es wird gezeigt, daß die Umweltbezogenheit ein die Verhaltenslogik kennzeichnendes Merkmal ist, die ihrerseits in der Verwaltungspraxis zum Ausdruck gelangt. Aufgrund dieses Merkmals werden zwei Verhaltenslogiken unterschieden, nämlich die der Produktivität und der Wettbewerbshaltung und die der 'notabile'. Anhand dieser beiden Logiken werden schließlich zwei idealtypische Verhaltensweisen bzw. Verwaltungspraktiken skizziert.

Schlagworte: Oganisationssoziologie; Hochschulforschung; Hochschule; Verwaltung; Verwaltungshandeln; Selbstverwaltung; Planung; Produktivität; Wettbewerb