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ZfS, Jg. 33, Heft 3 (2004)

General Theory of Action? Inkonsistenzen in der Handlungstheorie von Hartmut Esser

Thomas Kron

Zusammenfassung: In dem Beitrag wird Hartmut Essers Anspruch, eine "general theory of action" vorgelegt zu haben, kritisch untersucht. Im Ergebnis zeigt sich, dass Essers Handlungstheorie behebbare Inkonsistenzen aufweist, die sich auf die Modellierung der theoretischen Aussagen beziehen. An dieser Stelle wird der Einsatz von Fuzzy-Logic für eine angemessenere und einfachere Modellierung vorgeschlagen. Grundsätzlich wird in Frage gestellt, ob die mit dem Framing-Konzept einhergehende "Psychologisierung der Soziologie" der richtige Weg für eine Soziologie ist, die an der Erklärung sozialer Aggregationen interessiert ist.

Schlagworte: Handlungstheorie; General Theory of Action; Esser; Fuzzy-Logik